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Googles Pinguine und Pandas wachen über Suchergebnisse

Google optimiert ständig seinen Ranking-Algorithmus: Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung des Nutzererlebnisses. Die qualitativ besten Webseiten mit tatsächlichem Mehrwert sollen auf den ersten Suchergebnis-Seiten präsentiert werden. Tricksereien und Täuschungen hingegen werden immer besser erkannt und mit Algorithmus-Änderungen bestraft.

Das sogenannte Penguin Update verfolgt seit April 2012 erfolgreich das Ziel Webspam in den Suchergebnissen konsequent einzudämmen. Als Webspam definiert Google Techniken, die alleine dem Zweck dienen, eine möglichst gute Position in den Suchergebnissen zu erzielen, ohne den Nutzern einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten.

Mit Penguin bestraft Google den Einsatz dieser Webspam-Techniken. Insbesondere die unnatürlich häufige Verwendung von Keywords (keyword stuffing) und den Einsatz von kontextfreien Linktauschprogrammen oder Linkfarmen (link schemes) mit dem alleinigen Ziel, möglichst viele Backlinks zu generieren.

Begleitend dazu beschreibt Google unter dem Codewort Panda seit August 2011 eine umfassende und vor allem permanente Änderung seines Ranking-Algorithmus.

Die regelmäßigen Panda-Updates identifizieren qualitativ hochwertige Websites anhand verschiedener Kriterien immer besser und präsentieren sie in den Suchergebnissen mit entsprechend höherer Priorität. Einen signifikant negativen Einfluss auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen haben:

  • eine geringe Dichte einzigartiger Inhalte
  • ein hoher Anteil an wiederholten oder ähnlichen Inhalten
  • ein unnatürlich häufiges Vorkommen einzelner Wörter
  • ein geringer Anteil qualitativ relevanter Backlinks
  • eine hohe Absprungrate und eine geringe Verweildauer auf der Website
  • viel Werbung und ein hoher Anteil irrelevanter Anzeigen

Die gute Nachricht ist also, dass Googles Algorithmus-Änderungen qualitativ hochwertige Webseiten belohnen. Was im Einzelnen genauer unter „high quality sites“ zu verstehen ist, beschreibt Google in diesem Blockpost: Google: More guidance on building high-quality sites

Und in diesem kurzen Video erfahren Sie von Matt Cutts (Google), weshalb Ihre Website evtl. von Panda betroffen sein könnte: